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Arsen in Reis: Was du wissen solltest und wie du sicher kochst

Stiftung Warentest hat in Reissorten Schadstoffe festgestellt, darunter Arsen. Hier erfährst du, was du darüber wissen musst und wie du Reis sicher zubereitest.

Mythos: Alle Reissorten sind gleich gefährlich.

Du denkst vielleicht, dass es egal ist, welche Reissorte du kaufst, wenn es um Arsen geht. Falsch gedacht! Nicht alle Reissorten enthalten die gleichen Mengen an Schadstoffen. Besonders Basmati- und Jasminreis aus bestimmten Regionen sind oft weniger belastet als andere Sorten. Das liegt daran, wie und wo der Reis angebaut wird. Ein bisschen Recherche kann dir helfen, die bessere Wahl zu treffen.

Mythos: Arsen ist nur ein Problem bei Reis aus dem Ausland.

Das will man vielleicht glauben, aber auch heimischer Reis kann belastet sein. Während viele Schadstoffe tatsächlich in Reis aus bestimmten Ländern höher vorkommen, ist der Anbau und die Behandlung von heimischem Reis nicht immer optimal. Arsen kann überall im Boden auftreten. Deshalb ist’s wichtig, auch Reis aus Deutschland kritisch zu betrachten und Informationen über die Herkunft zu sammeln.

Mythos: Kochen entfernt alle Schadstoffe aus Reis.

Klar, du kochst deinen Reis, um ihn genießbar zu machen. Aber das kochen allein entfernt nicht alles an Schadstoffen, vor allem nicht das Arsen. Ein paar Schritte mehr können helfen. Vor dem Kochen solltest du deinen Reis gut waschen. Das hilft, einen Teil des Arsens zu entfernen. Und wenn du mehr Wasser nimmst und den Reis nach dem Kochen abgießt, kannst du weitere Rückstände loswerden.

Mythos: Du musst ganz auf Reis verzichten, wenn er Arsen enthält.

Das ist nicht notwendig! Reis hat viele Vorteile und ist eine wichtige Kohlenhydratquelle. Anstatt ihn ganz zu meiden, kannst du ein paar Alternativen finden und variieren. Du könntest zum Beispiel Quinoa oder Hirse ausprobieren. Wichtig ist, dass du Reis in Maßen isst und darauf achtest, woher er kommt.

Mythos: Schadstoffe sind in Reis kein großes Problem.

Das klingt vielleicht beruhigend, aber die Wahrheit ist, dass eine langfristige Exposition gegenüber Schadstoffen wie Arsen gesundheitliche Risiken bergen kann. Besonders für Kinder und schwangere Frauen ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten. Es ist kein Grund zur Panik, aber ein bisschen Bewusstsein kann nicht schaden. Informier dich, bleib kritisch und achte auf deine Gesundheit.

Kochtipps:

  1. Reis gründlich waschen: Spüle den Reis vor dem Kochen unter fließendem Wasser, um Rückstände zu reduzieren.
  2. Hohe Wassermenge verwenden: Nutze ein Verhältnis von 1:6 (Reis zu Wasser) und koche den Reis, bis das Wasser verdampft oder abgießbar ist.
  3. Variiere die Sorten: Probiere verschiedene Reissorten und andere Getreidearten, um die Belastung zu minimieren.
  4. Achte auf die Herkunft: Informiere dich über den Anbau und die Herkunft des Reises, den du kaufst.

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